Die Idee


Die Idee zu diesem Skript entstand aus Zeitmangel.

Ohne vorheriges Wissen vom Fach, aber mit umso größerem Druck vor den nahenden Klausuren beginnt man gerne damit, unkontrolliert aus den verschiedensten Fachbüchern zusammenzufassen und auswendigzulernen. Das dauert seine Zeit und ist nicht sonderlich erfreulich.
Doch bedauerlicherweise erkennt man erst am Ende des Semesters, nachdem man einen Überblick über die Physiologie erhalten hat, wie man viel effektiver hätte lernen können.

Das Hilfsskript wurde dazu geschrieben, euch diese Erkenntnis und vor allem Zeit zu (er)sparen und folgende Funktionen zu erfüllen: 

Das Anfangen erleichtern. 

Zu Beginn des Physiologielernens wissen die wenigsten, wie sie mit der Fülle an Lernstoff, den vielen unterschiedlichen Lehrwerkempfehlungen und dem Klausurdruck umgehen sollen.

Das Hilfsskript soll euch diesen Anfang erleichtern, indem es bereits eine gewisse Struktur des Lernstoffes vorgibt, euch aber die Möglichkeiten lässt, es mit Vorlesungen, Fachbüchern und anderen Lernmethoden zu ergänzen. 

Das Zusammenfassen ganzer Lehrwerke ersparen.

Auch wenn durchaus das Argument zählt, dass Zusammenfassen selbst schon ein Lernschritt sei, dauert es für die Physiologie schlicht viel zu lange, das relevante Wissen zusammenzusuchen/-schreiben.

Das Hilfsskript bietet bereits eine Zusammenstellung aus mehreren Lehrwerken und gibt euch die Zeit, die Themen nachzulesen, gegebenenfalls zu ergänzen und vor allem in der Kompaktform schnell wiederholen zu können. 

Zeigen, was prüfungsrelevant ist.

Auch wenn sich viele abgefragte Fakten (Kanalnamen mit vielen Buchstaben) im Nachhinein als klinisch wichtig erwiesen haben, bedeutet prüfungsrelevantes Wissen nicht zwangsläufig wichtiges Wissen. Um auch ohne komplettes Faktenlernen gut durch die Klausuren zu kommen, wurde das Hilfsskript auf Basis der bisherigen Klausuren und Alttestate der Universität Mainz geschrieben. 

Das Hilfsskript ist zwar speziell für Human- und Zahnmediziner an der Universität Mainz zusammengestellt worden, beinhaltet aber alle Themen der Physiologie (siehe Inhalt), die auch an anderen Unis relevant sind. 

Die Hefte wurden daher schon einige Male an andere Studienorte (Köln, Münster, Tübingen, Würzburg, Freiburg, Göttingen) verschickt und auch von Pharmakologiestudenten zum Lernen benutzt.